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BEZIEHUNGEN UND ANDERE KATASTROPHEN: Partydrama und Geschrei

Noch sind Joe (Alan Cummings) und Sally (Jennifer Jason Leigh) glücklich ...
Der Schriftsteller Joe und die Schauspielerin Sally laden zu ihrer sechsjährigen Hochzeitsfeier ein. Im Kreis diverser Freunde und Bekannter aus dem Showbusiness verbringen sie eine ausschweifende Nacht in ihrem mondänen Hollywood-Anwesen - aber so unbekümmert, wie es den Anschein hat, ist der Abend nicht: Joe und Sally haben nach einer Trennung jetzt erst wieder zueinander gefunden und kämpfen noch mit Spannungen. Mit den höflichkeitshalber eingeladenen Nachbarn gab es über die Jahre hinweg immer wieder Zoff, Sally ist als Schauspielerin ausgebrannt, ihr Regisseur verzweifelt, und Joe hat für die Verfilmung seines autobiographischen Bestsellers, bei dem er selber Regie führen darf, nicht etwa Sally als Hauptrolle angeheuert, sondern einen weitaus jüngeren Shooting Star. Im Alkohol- und Drogenrausch kochen in der Gesellschaft nach und nach die Emotionen über ...

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DIE FEUERZANGENBOWLE: Eine lieblose Neuverfilmung


Der Versuch einer Neuverfilmung der Rühmannschen Schulposse DIE FEUERZANGENBOWLE - eine der beliebtesten und meistzitierten Komödien aus dem deutschsprachigen Raum - ist im Prinzip nicht so frevelhaft, wie man meinen könnte: Immerhin wurde der zugrundeliegende gleichnamige Roman von Heinrich Spoerl schon 1934 unter dem Titel SO EIN FLEGEL einmal verfilmt - recht lose an der Vorlage orientiert und durchaus mit eigenen Reizen. Und weil die nostalgische Geschichte um Schülerstreiche und kauzige Lehrerfiguren völlig zeitlos ist, ist der Gedanke nicht abwegig, sie für eine neue Generation frisch aufzubereiten.

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KOKOWÄÄH 2: Offensichtliche Konstruktion und ebensolcher Humor


Kokohasen, Keinschweigerküken, Dreiohrwääh: Schön langsam wird es schwierig, die Familien- und Beziehungskomödien von Til Schweiger auseinanderzuhalten - und das nicht nur, weil sie bei Fortsetzungen einfach mal dasselbe Plakatmotiv verwenden. Inszenierung und Soundtrack bleiben ebenso gleich wie das Schauspielensemble, der Mario-Barth-Humor über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Bad-Taste-Einlagen für maximalen kommerziellen Erfolg. Selbst Adam-Sandler-Komödien loten mehr Spielraum im Genre aus.

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DER LETZTE HAREM: Schöne Frauen und vornehme Tristesse


Ex-Bond liebt Ex-Bond-Girl ... und viele andere Frauen: Auf dem deutschen VHS-Cover zu Sergio Garrones Schmusedrama DER LETZTE HAREM steht George Lazenby, 1969 Connery-Nachfolger im Bond-Film IM GEHEIMDIENST IHRER MAJESTÄT, umringt von zahlreichen schnuckeligen und spärlich bekleideten Damen. Ganz anders als im Film selbst, wo die zahlreichen schnuckeligen und spärlich bekleideten Damen die meiste Zeit ohne Lazenby herumstehen, weil sie in seinem Harem leben und frustriert sind, weil er sie alle vernachlässigt.

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HÖLLE IM FRAUENGEFÄNGNIS plus HELL PENITENTIARY: Zwei Knastdramen zum Preis von einem


Ich gestehe: So ganz verstehe ich das Subgenre "Frauengefängnisfilm" nicht. Oh, ich kapiere durchaus die Muster hinter diesen hübsch reißerisch aufgezogenen Stories: Hinter Gittern herrscht Sodom und Gommora. Die eingesperrten Leicht- und Schwerverbrecherinnen fallen hemmungslos übereinander her, Gewalt ist an der Tagesordnung, und die Wärter und Wärterinnen machen von ihrer Machtposition Gebrauch und mischen bei der Sex-und-Gewalt-Tagesplanung eifrig mit. Es lebe die Phantasie! Aber, um es mal neudeutsch zu sagen, den Appeal der Chose checke ich nicht völlig. Vermutlich liegt es daran, daß ich zwar weder etwas gegen Schmuddelphantasien habe noch gegen reißerisches Exploitation-Kino, aber mir die genussfreudigen Damendramen dann doch lieber in Settings ansehe, wo niemand nebenher verprügelt und gefoltert wird.

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Ernst Horst: NUR KEINE SENTIMENTALITÄTEN! - Über die Liebe zur Sprache im deutschen Entenhausen


In einer der alten Donald-Duck-Geschichten von Carl Barks, dem Erfinder und Zeichner dieses cholerischen Pechvogels, versucht der Patriarch, die drei Neffen Tick, Tick und Track in die Badewanne zu bewegen, aber die sträuben sich und leisten einen Schwur: "Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns waschen und Gefahr!" Daß da in einem Comic ganz beiläufig Schillers WILHELM TELL persifliert wird, verdanken wir der deutschen Übersetzerin Dr. Erika Fuchs, die mit Sprachwitz und Belesenheit eine ganz eigene Version dieser Geschichten kreierte. In seinem Buch NUR KEINE SENTIMENTALITÄTEN! - WIE DR. ERIKA FUCHS ENTENHAUSEN NACH DEUTSCHLAND VERLEGTE arbeitet Ernst Horst in lockerem Plauderton das Besondere an Fuchs' Übersetzungen heraus.

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HEAVEN'S GATE - DAS TOR ZUM HIMMEL: Von Klassenkämpfen, Idealen und Wirklichkeit


Bei der Abschlußzeremonie an der Harvard-Universität im Jahr 1870 gibt der Dekan den Elitestudenten einen Bildungsauftrag mit in die Welt: "It doubly behooves us to look well to the influence we may exert. A high ideal: the education of a nation." Viele dieser Studenten aus reichem Haus werden zukünftig die Geschicke des Landes lenken, und sie sollen es kultivieren. Der Jahrgangssprecher zieht seine nachfolgende Rede weitaus weniger ernst auf, reimt und witzelt sich durch eine Entgegnung, die letzten Endes ankündigt, daß die Dinge immer so bleiben werden, wie sie sind: "We disclaim all intention of making a change in what we esteem on the whole well-arranged."

Da ist sie wieder, diese Diskrepanz zwischen dem Ideal und der Realität Amerikas - eine Kluft, die sich immer wieder in Michael Ciminos Filmen niederschlägt, manchmal als melancholisches Gefühl, daß etwas schiefläuft im Land, wie in DEN LETZTEN BEISSEN DIE HUNDE, und manchmal als vage Ambivalenz zwischen Verehrung und Desillusion, wie in der Schlußszene von DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN. Nirgends aber ist diese Ernüchterung über das Land spürbarer und expliziter eingefangen als in Ciminos drittem Film, dem monumentalen Spätwestern HEAVEN'S GATE - DAS TOR ZUM HIMMEL.

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DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN: Gefühlte Bedeutungen und das Trauma des Krieges


"This is this. This ain't something else." Michael hält eine Gewehrpatrone hoch und zeigt sie seinem Freund Stan, der mit ihm und einigen anderen Freunden in die Berge auf die Jagd gefahren ist. Die Burschen albern herum, aber Michael ist wütend, daß Stan die Jagd nicht ernst nimmt. "This is this. From now on, you're on your own", sagt er. Was genau meint er?

Möglich, daß er hauptsächlich auf die Ernsthaftigkeit des Jagens anspielt: Eine Kugel entscheidet über Leben und Tod. Aber er könnte auch etwas anderes meinen. Zuvor hat Michael schon über seine Überzeugung geredet, daß nur ein einzelner Schuß zählt. "One shot is what it's all about. A deer's gotta be taken with one shot", erklärt er. Es ist wie der Ehrenkodex eines Jägers und im weiteren Sinne eine Lebensphilosophie: Man konzentriert sich auf den einen Moment, der zählt. Eine weitere Chance kommt möglicherweise nicht. Vielleicht meint er das, wenn er die Patrone hochhält und sagt, "This is this". Wir können nur mutmaßen.

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DEN LETZTEN BEISSEN DIE HUNDE: Ein Raubzug der Ernüchterung


"If I knew the way I'd go back home
But the countryside has changed so much
I'd surely end up lost ..."

Mit diesen Worten beginnt der Paul-Williams-Song "Where Do I Go From Here", der kurz nach Anfang von DEN LETZTEN BEISSEN DIE HUNDE angespielt wird und später nochmal über den Abspann erklingt. Nach außen hin ist der Film eine Mischung aus Buddy-Roadmovie und Raubzugkrimi, aber durchzogen ist die Geschichte von vorne bis hinten von der Desillusion: Amerika hat sich verändert, und die Menschen haben sich im Land verlaufen.

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THE EXPENDABLES: Ein Aufstand alter Männer


So einfach kann man dem Älterwerden entgehen: Nur nichts anmerken lassen. Wenn Reinhold Messner mit 60 noch die Wüste Gobi durchqueren kann und Rock'n'Roll-Urgesteine wie die Stones im kollektiven Alter von 6200 Jahren die Bühnen bespringen, als würde es für jede volle Dekade Treuepunkte geben, dann kann so ein Actionstar von gestern schon gleich dreimal so tun, als wäre der Fortschritt der Zeit nur eine debattierbare Theorie.

Früher wurde noch gerne gelästert über Kinohelden, die in die Jahre kommen - obwohl genau das sie ja menschlich machte. Aber dann ackerte sich Sylvester Stallone - in den Achtzigern gewissermaßen ein eigenes Filmgenre und seit seinem Durchbruch ROCKY die pure Personifikation der Maxime, daß man nur stur genug sein muß, um aus dem Wunsch Wirklichkeit zu machen - in einem Alter, in dem andere mit dem Kreuzworträtseln beginnen, nochmal den Körper auf hundertachzig und kämpfte sich durch Fortsetzungen von RAMBO und ROCKY, die nicht nur ihm ein Comeback als Actionstar verschafften, sondern auch andere Männer jenseits der 50 ermutigten, weiterhin dem Körperkino zu frönen. "Ich war ungefähr 400 Jahre zu alt für die Rolle", sagte einst Roger Moore zu seinem letzten Bond-Film IM ANGESICHT DES TODES, bei dem er gerade mal 58 war. Heute würde es einen nicht überraschen, wenn er mit seinen mittlerweile 87 Jahren im nächsten Stallone-Film noch mal ebensoviele Terroristen abfrühstücken würde.

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ARACHNOQUAKE: Der Syfy-Channel spinnt sich wieder Unfug zurecht


Lieber Griff!

Wir vom Syfy-Channel freuen uns, dir hiermit die Regie bei unserem jüngsten Programmfüller anbieten zu können: ARACHNOQUAKE. Wie du ja weißt, sind Katastrophen-Kombinationen derzeit in, und so wollen wir auch diesmal wieder wie zum Beispiel bei ALIEN TORNADO, SHARKTOPUS oder PIRANHACONDA zwei Katastrophen zur Lauflänge von einer bieten. Da du, werter Griff, ja schon Erfahrung mit billig produziertem Unfug hast - zum Beispiel dank 100 MILLION BC oder SWAMP SHARK - qualifizierst du dich optimal für diesen unseren jüngsten Schrott.

Dank des Titels erklärt sich die Handlung ja eigentlich schon von selber, und mehr mußt du dir auch gar nicht ausdenken - Ideen sind kostbar, und wir wollen nicht mehrere auf einen einzelnen Film verschwenden. Unsere Hauptfigur, mit der unsere wahllos zusammengewürfelten Opfer gegen die vom Erdbeben aufgeweckten Riesenspinnen ins Feld ziehen, ist ein unzuverlässiger, gern schon in der Früh dezent alkoholisierter Busfahrer. Da haben wir natürlich sofort an Edward Furlong gedacht - du weißt schon, der war in der Fortsetzung von diesem einen Achtziger-Jahre-Hitfilm, welcher war das gleich ... ach ja: FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE II - aber Edward wollte lieber den anderen Busfahrer spielen, der mit einer Ladung junger Softball-Spielerinnen durch die Gegend gurkt. Um Eddie zu zeigen, wer hier der Boß ist, haben wir seine Szenen prompt auf das Notwendigste reduziert.

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WHAT A MAN: Beziehungsklischées von Til Schweighöfer


What a Man, dieser Til Schweiger: erfolgreicher Filmstar mit Millionenpublikum, Autor, Produzent, Regisseur und regelmäßiger Lieferant bundesdeutscher Komödienhits. Diese Filme bieten immer wieder ein Potpourri aus Beziehungsnöten, Mainstream-Soundtrack, Derbheiten und ganz vielen Witzen über die Geschlechter: Männer! Und Frauen! Total unterschiedlich, die alle! KEINOHRHASEN, ZWEIOHRKÜKEN, WHAT A MAN: Da wird mit Ausdauer in dieselbe Kerbe geschlagen. Aber hoppla - hinter letzterem Film steckt ja gar nicht der Schweiger, sondern dessen Spezi Matthias Schweighöfer. Das merkt man hauptsächlich daran, daß Schweigers Kinder nicht mitspielen.

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NECROPOLIS - DIE BLUTSAUGER VON MANHATTAN: Satan sucht die Videothek heim


Aufregende Plakate sind bei Videothekenware selten mit wirklich aufregenden Filmen gleichzusetzen - und doch reizt es einen immer wieder auf's Neue, die Streifen mit den schönsten Groschenheft-Motiven zu begutachten. Im folgenden Gastbeitrag erläutert uns der tapfere Don Arrigone, warum die Empire-Produktion NECROPOLIS in der Liste seiner Lieblingsfilme nicht in den obersten Regionen steht.



Reinkarnation und die ewige Wiederkehr immer gleicher Abläufe – NECROPOLIS behandelt nicht gerade spannungsarme Themen. Aber daß mich beim Ansehen schon bald das Gefühl beschleicht, ein Déjà-Vu zu haben, ist selbst angesichts der Thematik kein gutes Zeichen, sind die Erinnerungen, die (in) mir hochkommen, doch geprägt von immenser Langeweile, die ich schon bei ähnlichem Schrott verspürt habe. Das Nirvana, das mich aus dem ewigen Kreislauf erlöst, scheint weit entfernt. Und so fühle ich mich tatsächlich 70 Minuten Ewigkeit lang, als würde ich nicht mit Herrn Genzel auf einer Couch sitzen, sondern mit dem alten Sisyphos, und als wäre NECROPOLIS ein ungemein schlechter Scherz grausamster Götter (und nicht bloß eine weitere Produktion von Charles Band).

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BRUCE LEE - SEIN TÖDLICHES ERBE: Solider Kampfsport ganz ohne Bruce Lee


Was macht man, wenn einem Bruce Lee für einen schmissigen Kung-Fu-Film nicht zur Verfügung steht? Ganz klar, man heuert einen seiner vielen Doppelgänger wie Bruce Le, Bruce Lai oder Bruce Li an. Und was macht man, wenn einem die auch nicht zur Verfügung stehen? Gar kein Problem: Der Verleih wird's schon richten. Da nennt man den Film in der deutschen Version ganz einfach BRUCE LEE - SEIN TÖDLICHES ERBE und synchronisiert den Spaß so, als wäre die Hauptfigur der Vetter von Bruce Lee. Der amerikanische Verleiher geht's anders an: Weil dort 1974 die Blaxploitation-Welle in vollem Gange war, packte man den schwarzen Nebendarsteller Ron Van Clief auf das Poster und nannte das Ganze THE BLACK DRAGON. Wo kommt man sich veralberter vor - wenn der Hauptdarsteller ein paar Mal über den sonst nicht auftauchenden Titelhelden Bruce Lee schwadroniert, oder wenn der Mann auf dem Plakat nur ungefähr 15 Minuten lang im Film zu sehen ist?

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DIE UNSICHTBARE FALLE: Eine perfide psychologische Manipulation


"You never know who anybody is", sagt die Sekretärin Susan mehrmals. Der reiche Industrielle Jimmy Dell sieht das anders: "Good people, bad people, they generally look like what they are." Die beiden Aussagen sind miteinander verknüpft: Paradoxerweise glauben wir beides, mal das eine, mal das andere, oder wir glauben das eine und handeln nach dem anderen. Es ist ebensowenig möglich, jedem zu mißtrauen, wie man jedem trauen kann.

David Mamets DIE UNSICHTBARE FALLE handelt von einem Betrug, und der Originaltitel weist vage in diese Richtung: THE SPANISH PRISONER ist die Bezeichnung für eine Täuschung, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht und selbst heute noch in Variationen anzutreffen ist. Da wird einer Zielperson Reichtum und Glück in Aussicht gestellt (gerne auch verbunden mit der Möglichkeit einer romantischen Liaison) - aber weil beides derzeit in der Ferne festgehalten wird, muß die Zielperson erst etwas als Ablöse leisten. Um also gemäß des Namens, den dieser Betrug trägt, die schöne, reiche Gefangene aus Spanien zu befreien, muß das Opfer beispielsweise erst ein vergleichsweise geringes Lösegeld zahlen. Der Trick funktioniert, wenn die Zielperson das versprochene Resultat stark genug will, und genau das bereitet der Trickbetrüger in sorgfältiger psychologischer Manipulation vor.

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